Seit vielen Jahren ist das Ramadama im Landkreis ein fester Termin in unserem Veranstaltungskalender. Auch dieses Jahr haben wir wieder Ufer und Flussbett der Ilm von achtlos weggeworfenem Müll befreit — tatkräftig unterstützt von Kindern und Betreuern der Montessori‑Schule.
Ein Tag voller Einsatz und Teamgeist
Wir trafen uns bereits 7:30 Uhr an unserer Einsatzgarage. Dort erfassten wir die Anwesenheit und teilten wir die Kinder in Gruppen ein. Unsere Jugendlichen, die im Wasser suchten, zogen sich Neoprensachen an.
Gegen 8:00 Uhr ging es endlich los: Eine Gruppe startete an der Brücke in Altenstadt, die andere am Hipp‑Parkplatz. Die Teams arbeiteten aufeinander zu und räumten systematisch die Uferbereiche und das Flussbett. Insgesamt waren 37 Teilnehmende dabei, davon 19 Kinder. Acht Helfer waren im Wasser aktiv. Die Zweiteilung der Strecke hat sich bewährt, weil so größere Abschnitte effizient abgedeckt werden konnten und sich die Gruppen am Ende im Bürgerpark zum gemeinsamen Abschluss trafen.
Nach einer gemeinsamen Mittagspause bei den Stadtwerken wurden die Kinder gegen 13:00 Uhr von ihren Eltern abgeholt. Die Aufräumarbeiten waren um 14:30 Uhr abgeschlossen. Das Wetter hielt sich und zwischendurch kam sogar die Sonne heraus, was die Stimmung zusätzlich hob.
Was wir fanden — überraschend viel und sehr vielfältig
Die Menge und Vielfalt des gesammelten Mülls war beeindruckend und ernüchternd zugleich. Besonders auffällig waren:
- Über 300 Flaschen
- 2 Einkaufswagen
- 3 City‑Roller
- 2 Mountain‑Bikes
- 1 langes Alu‑Blech
- 2 Kaffeemaschinen; 1 Ceran‑Kochfeld; 1 großer Flachbildfernseher (gefunden am Parkplatz in der Nähe der Montessori‑Schule)
- 1 iPhone 17 (funktionstüchtig)
- 1 Werkzeugkasten samt Inhalt
Trotz der vorherigen Entsorgung der Elektrogeräte am Wertstoffhof war das Fahrzeug des Bauhofs übervoll, was deutlich machte, dass dieses Jahr gefühlt noch mehr Dreck zusammenkam als in den Vorjahren.
